Feb 102013
 

Verhalte ich mich Umweltbewusst? Habe ich ein Umweltbewusstsein?

Das sind zwei Fragen, die sich bestimmt der ein oder andere stellt. Doch welche Antwort kann darauf gefunden werden. Was kann der Einzelne tun, was macht er bereits?

Das Umweltbundesamt forscht und findet Antworten. Mit empirischer Forschung belegt kann hier nachvollzogen werden. Welche Bedeutung die verschiedenen Begriffe dieser Thematik haben. 

Das Umweltbundesamt schreibt auf seiner Homepage :“Die Förderung des Umweltbewusstseins der Bevölkerung ist eine grundlegende Herausforderung der Umweltpolitik. Ein wichtiges Mittel dazu ist die Verbesserung der Umweltkommunikation, welche eine breite Palette von Maßnahmen (Umweltaufklärung, Umweltinformation, Umweltberatung, Umweltbildung) umfasst. Die Durchführung von Forschungsprojekten zu diesen Themen gehört zu den zentralen Aufgaben der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung.“  

Wie wird das Umweltbewusstsein erforscht?

Die Studie Umweltbewusstsein in Deutschland wird alle zwei Jahre erstellt und auch veröffentlich. Vor kurzem wurde die Studie für das Jahr 2012 veröffentlich. Hierzu gab es diverse Berichterstattung in den Medien.

Zu dieser Studie führt das Umweltbundesamt an: „Eine erfolgreiche Umweltkommunikation setzt die zuverlässige und valide Kenntnis der subjektiven Sichtweisen (inkl. Werthaltungen und Handlungsbereitschaften) der Bevölkerung voraus. Die seit dem Jahr 1996 alle zwei Jahre im Auftrag des Umweltbundesamtes bundesweit durchgeführten Repräsentativumfragen geben einen Überblick über den Stand des Umweltbewusstseins. Die Studie Umweltbewusstsein in Deutschland 2012 verfolgt einen neuen Ansatz: Auf vier verschiedenen Handlungsfeldern – Mobilität, Lebensmitteleinkauf, Haushaltsorganisation und Wohnen – werden die Innovationspotenziale für mehr Nachhaltigkeit im Alltag der Befragten herausgearbeitet. Dabei kommt ein neues Modell von „Typen der Lebensführung“ zum Einsatz. Bundesumweltminister Peter Altmaier und der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, haben am 18. Januar 2013 die Ergebnisse der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2012″ (Video) vorgestellt.“  

Gibt es zusätzliche Studien zum Thema Umweltbewusstsein durch das Umweltbundesamt?

Das Umweltbundesamt führt sogenannte Vertiefungsstudien durch. Diese werden ebenfalls online zur Verfügung gestellt. Alle Informationen sind gut aufgearbeitet und werden sicherlich für die weiteren Forschung genutzt werden. Auf der Homepage werden diese vorgestellt:

 „Vertiefende Milieu-Profile im Spannungsfeld von Umwelt und Gerechtigkeit:

Ausgehend von der häufig geäußerten These, dass sozial benachteiligte Gruppen auch überproportional von Umweltbelastungen (z. B. Lärm, Luftverschmutzung, weniger Grünflächen im Wohnquartier) betroffen sind, werden Handlungsvorschläge gemacht, wie sich die Potenziale dieser Milieus für das umweltbewusste Handeln mobilisieren lassen.

Engagement und Delegation:

In den unterschiedlichen Milieus existieren verschiedene Konzepte im Hinblick auf die Bereitschaft einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und auch verschiedene Erwartungen an die staatliche Umweltpolitik. In dieser Vertiefungsstudie wurde eine Typologie entwickelt bezüglich der Zusammenhänge zwischen Engagement im eigenen Alltagsleben und Delegation im Sinne von „andere in die Pflicht nehmen“.

Umweltbewusstsein und Umweltverhalten junger Erwachsener:

Wollen Umwelt- und Naturschutzorganisationen wieder vermehrt die Zielgruppen der jungen Erwachsenen erreichen, müssen sie deren Lebenswelten besser verstehen und den dort existierenden Bedürfnissen angemessene Engagementformen anbieten. Wichtig ist dabei besonders die deutliche Differenz zwischen den pragmatischen Milieus und den „bildungsfernen“ jungen Erwachsen. Für diese gilt es besondere Angebote zu entwickeln.

Die Studie Umweltbewusstsein und Umweltverhalten der sozialen Milieus in Deutschland identifizierte auf Basis der Umfragedaten im Jahre 2008 vier „Kernzielgruppen“, die eine starke Leit- und Multiplikatorenfunktion für die Gesellschaft ausüben. Während das Milieu der „Postmateriellen“ jetzt schon stark umweltorientierte Einstellungen aufweist, sind die anderen Kernzielgruppen („Etablierte“, „Moderne Performer“ und „Bürgerliche Mitte“)  erst noch davon zu überzeugen, dass Umweltschutz zu mehr Lebensqualität führt. In Bezug auf die eher konsumorientierten (z. B. „Hedonisten“) oder traditionell eingestellten Milieus (z. B. „Konservative“) ist eine stark fokussierte, mit möglichst einfachen Botschaften und öffentlichen Vorbildern arbeitende Umweltkommunikation erfolgversprechend.

Auch zur Umfrage im Jahr 2006 stehen vertiefende sozialwissenschaftliche Analysen zum Download zur Verfügung:

Die Studie Tendenzen der Umwelt- und Risikowahrnehmung in einer Zeit des Wertepluralismus beschäftigt sich vor allem mit der Frage, welche Typen von Wertorientierungen sich bei den Befragten feststellen lassen und welche Auswirkungen diese Typen unter anderem auf die Einschätzung der Umweltverhältnisse sowie auf die Akzeptanz .der unterschiedlichen umweltpolitischen Instrumente haben.

Das primäre Thema der Studie Determinanten des Umweltverhaltens – Zwischen Rhetorik und Engagement ist das Einkaufsverhalten der Bürgerinnen und Bürger und die dabei zu beobachtende Verantwortungsbereitschaft.

Die Untersuchung Informationsverhalten im Umweltschutz und Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement gibt Auskunft darüber, wie die Menschen im Alltag mit der Informationsflut umgehen und welche Bedingungen dazu führen, dass bislang erst wenige Bürgerinnen und Bürger zu einer aktiven Mitarbeit im Umweltschutz bereit sind.

In der Studie Das Spannungsfeld Umwelt und Gerechtigkeit in der öffentlichen Wahrnehmung bilden die zunehmend zu beobachtenden Überschneidungen zwischen den Themen Umweltschutz sowie soziale Gerechtigkeit den zentralen Gegenstand der Analyse“.   

Diese Vertiefungsstudien bieten wirklich eine gute Informationsbasis, um sich dem Thema anzunähern. Das Umweltbundesamt liefert somit Trends und Informationen und zeigt , wohin es gehen wird.

Die Energiewende ist weiterhin auf dem Vormarsch und erneuerbare Energien, die auch durch die ökologische Geldanlage und das Umweltbewusstsein getragen werden sind ihre Basis.

Um zu der entsprechenden Seite des Umweltbundesamtes zu gelangen, folgen sie bitte folgendem 

Internetquelle: http://www.umweltbundesamt.de/umweltbewusstsein/umweltbewusstsein.htm

Abrufdatum 29.01.2013 19:38Uhr Homepage Umweltbundesamt

Präsidialbereich / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecher

 

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