Mai 012013
 

Windstrom aus Kleinwindanlagen Besuch der Husumer New Energy

Bei unserem Besuch auf der New Energy in Husum konnten wir bei guten Windverhältnissen sehen, wie leistungsfähig Kleinwindanlagen bei der Erzeugung von Windstrom geworden sind.  10 Meter Wind pro Sekunde und die volle Nennleistung einiger Windanlagen wurden erreicht.

K800_NE12_210313_T1_Print-8941 Eingangsbereich New Energy Husum Kleinwindanlagen bei 10 m Wind. Windstrom aus Kleinwindanlagen wird wirtschaftlicher

Windmessungen dort, wo der Windstrom erzeugt werden soll.

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Dez 192012
 

Hohen Besuch erhielt die Messe der Windindustrie in Husum durch Dänemarks Prinzen Joachim. Dieser lobte den Messestandort, denn in Nordfriesland wurde die erste Windmesse dieser Art vor mehr als 20 Jahren durchgeführt. Dänemark selbst, will den Anteil des Windstroms auf 50% bis 2020 verdoppeln. Die jüngere Generation lebt mit den Windkraftanlagen und es ist ganz natürlich, dass Windstrom produziert und direkt verbraucht wird.

Zur Windmesse präsentieren ca. 90 Nationen und 1100 Aussteller ihre Technologie der Windenergiegewinnung, sowie Zulieferer der Windindustrie. Es ist gewaltig, was die Windindustrie zu bieten hat und wie wichtig dieser Wirtschaftszweig für den Arbeitsmarkt und für die Beschäftigten Rund um die Erzeugung von Windstrom geworden ist. Zur Messe werden über 36.000 Besucher, hauptsächlich Fachpublikum der Windindustrie, erwartet.
Die Eröffnung wurde durch den Bundesumweltminister und von dem Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten durchgeführt. Es war zur guten Mine ein deutlicher Wettbewerb um die Windindustrie zu erkennen. Währen der Bundesumweltminister die Energiewende deutlich bremsen möchte, war vom Ministerpräsidenten ein deutliches pro für die Energiewende und für die Windindustrie zu erkennen.

Auf der Windmesse werden weitere industrielle technologische Entwicklungen für offshore Windkraftanlagen präsentiert. Die Windindustrie bietet Überlebensanzüge, Klettersteige mit Fußeinrastmöglichkeiten sowie Rettungsmöglichkeiten von offshore Windkraftanlagen an. Auch die kleine Windindustrie mit kleinen Windkraftanlagen war vertreten.

Diese für die Energiewende so wichtigen Kleinwindanlagen stehen zurzeit von den Politikern, Verbrauchern und der Industrie noch nicht im Vordergrund. Bei unserem Mittagessen erzählte uns ein Besucher, das endlich nach 2 Jahren alle Genehmigungen gegeben wurden und nun der Aufstellung einer kleinen Windkraftanlage nichts mehr im Wege stehe. Diese Planungszeit von über 2 Jahren ist für die Windindustrie und für den Investor unakzeptabel.

Während des Besuches trafen wir auf „Briefbeschwerer für den Schreibtisch“. Schrauben, die so dick wie kräftige Unterarme und ca. 25 kg wogen. „Diesen Briefbeschwerer wollten wir mitnehmen, aber wir konnten die Schraube nicht in unserer Informationsmappe unterbringen.“

Personaldienstleister suchen auf der Messe nach geeignetem Personal für die Windindustrie. Vom Wartungsspezialisten bis hin zum Projektierer sucht die Windindustrie händeringend qualifizierte Mitarbeiter. Am Samstag ist die Messe der Windindustrie zusätzlich mit einer Jobmesse verbunden, auf der qualifizierte zukünftige Mitarbeiter der Windindustrie ihre zukünftigen Arbeitgeber treffen.

Wer die nächste Husum Windenergy erleben möchte  „Auf zur Messe der Windindustrie in 2014“ in Husum.

Dez 192012
 

Neue Generation von Kleinwindanlagen in Husum

Demnächst weitere Kleinwindanlagen der neuen Generation
Am 18. September startet die Windmesse, Husum Windenergy, Kleinwindanlagen-Hersteller sind präsent, und wird bis zum 22. September andauern. Die Windmesseleitung teilte mit, dass mit mehr als 36000 Besuchern aus 90 Ländern gerechnet werde. Ca.1.200 Unternehmen stellen auf der Messe aus und werden intensiver Kundenbeziehungen aufbauen. Seit über25 Jahren ist in Nordfriesland ein Treffpunkt der internationale Windenergie.

Auf der Windmesse sind auch einige Aussteller von Kleinwindanlagen vertreten, die ihre Lösungen im Bereich von 10 bis 100 Kilowatt Nennleistung anbieten. Gerade in Schleswig-Holstein ist es schwierig, solche Anlagen genehmigt zu bekommen. Unternehmen von Kleinwindanlagen haben es bisher im Bereich von Nordfriesland schwer, diese auch den Interessenten zu vermitteln. Die Kosten dieser Anlagen im Anschaffungspreis und in der Jahresleistung reichen noch nicht aus um eine Nachfrage zu entfachen. Es sind nicht nur die Kosten, sondern auch das Genehmigungsverfahren für Kleinwindanlagen.

Kleinwindanlagen sind zwar leiser als Großwindanlagen, erreichen aber durch die geringere Höhe der Anlagen nicht die gewünschte Effektivität. Einige der Firmen, die seit Jahrzehnten besondere Lösungen für Großwindanlagen entwickeln, bieten mittlerweile auch Erzeugnisse wie Generatoren und Pitchmotoren als Zulieferer für Kleinwindanlagen an.

Auch die Zukunft der sauberen regenerativen Energien liegt in der intensiven Gewinnung und Nutzung im Bereich des Windstroms. Diesen Windstrom für Erzeuger selbst nutzbar zu machen ist ein Ziel für Kleinwindanlagen. Mittlerweile sind auch Generatoren für Kleinwindanlagen entwickelt, die leistungsfähiger und den Kleinwindanlagen angepasst werden sowie langlebige Komponenten enthalten.

Kleinwindanlagen können die zukünftige Richtung zur Erzeugung von Windstrom angeben. Kleine Windkraftanlagen der nächsten Generation, als vertikale Kleinwindanlagen können für viele Erzeuger von Windstrom den Durchbruch bei der Ersparnis von Energiekosten bringen.

Viele Interessenten der Windenergie wollen den selbst erzeugten Eigenstrom nutzen und in das elektrische Netz des Hauses eingespeist wird. Gerade die Landwirtschaft, das produzierende Gewerbe und auch private Haushalten profitieren von neuen Entwicklungen bei Kleinwindanlagen. Der überschüssige Windstrom wird beispielsweise in das öffentliche Versorgungsnetz des zuständigen Energieversorgers eingespeist.

Wir hoffen, in den nächsten Monaten Lösungen für die Verbraucher präsentieren zu können, in dem aus den Kleinwindanlagen effektiv Windstrom erzeugt und auch effektiv in der Landwirtschaft, für Handel und Gewerbe und im produzierenden Gewerbe genutzt werden kann.

Wir wünschen der Messe in Husum, Nordfriesland, einen guten Erfolg.

 Veröffentlichung vom 16.09.2012 w. Softwareumstellung

Dez 192012
 

Regionalplan für Windenergie findet Zustimmung

Der Kreistag in Dithmarschen hat den Entwurf für den Regionalplan IV zur Stellungnahme und Anmeldung von Windausweisflächen an das Land Schleswig-Holstein genehmigt.

In Dithmarschen stehen insgesamt für ausgewiesene und angemeldete Windausweisungsflächen für die Errichtung von Windregionen 3,13 Prozent der Kreisflächen zur Verfügung. Das entspricht einer Windausweisungsfläche für die Nutzung der Windenergie in Dithmarschen von nahezu 4.400 ha Kreisfläche.

Damit unterstützt Dithmarschen das Land Schleswig-Holstein dem Ziel nahezukommen, weitere 1,5% der Landesfläche für die Windenergienutzung zur Verfügung zu stellen.

Dem Kreis Dithmarschen steht vermutlich eine Verbesserung der Arbeitsmarktsituation bevor. Viele Politiker gehen davon aus, dass weitere Arbeitsplätze im Bereich der Windenergie in Dithmarschen geschaffen werden. Positiv kann zusätzlich vermerkt werden, dass im Laufe der Jahre die Einnahmesituation der Gemeinden und des Kreises Dithmarschen sich deutlich verbessern wird. Viele Windenergieanlagen der heutigen Generation produzieren ertragreicher als die aufgestellten Windenergieanlagen vor 10 oder vor 15 Jahren.

Die Steuereinnahmen aus der Gewerbesteuer dürften für die Gemeinden erheblich steigen. Windenergie kommt dadurch nicht nur den Betreibern der Windenergieanlagen, sondern auch den Kommunen und den Bürgern zu gute. Vielen Abgeordneten des Kreistages Dithmarschen ging die Zustimmung zum Regionalplan Windenergie nicht weit genug. Es hätten weitere Windausweisflächen und Ausnahmen genehmigt werden sollen. Außerdem wurde Kritik an der Beteiligung der Bürger an den Bürgerwindparks geübt. Dort können sich nur diejenigen beteiligen, die ausreichend Vermögen zur Investition aufbringen können, oder direkt in der Nähe einer Windenergieanlage wohnen, die eine Windbeteiligung ermöglicht.

Dieser Regionalplan IV für die Windenergie in der Region Dithmarschen ist eine große Chance die Zukunft besser zu gestalten und den Bürgern einen Mehrwert in der Region zu bieten.

Einige regionale Politiker waren lange Zeit gegen Windenergieanlagen. Es hat lange gedauert, bis deren Wirtschafskraft für die Kommunen erkannt wurde. Die Ausweitung der Windenergie stellt die Planer vor einer optischen und windstromnetzfähigen Herausforderung. Kleine Windenergieanlagen und deren Genehmigungsverfahren sowie eine Revision des Windenergieerlasses für Kleinwindanlagen wurden bisher nicht thematisiert. Gerade mit den kleinen Windenergieanlagen steht eine persönliche Nutzung der Windenergie, Erzeugung von Windstrom und der Verbrauch des Windstroms jedermann zur Verfügung. Dann wären die Beteiligungen an Bürgerwindparks nicht mehr so negativ belastet. Jeder kann die Energie aus Wind nutzen.

Auf der bundespolitischen Ebene will das Umweltministerium, auch auf Forderungen der EU, die ursprünglich geforderte unverzügliche Ausweisung von Windeignungsflächen und den Ausbau der Windenergie bremsen. Dabei scheinen auch bereits die Bundestagswahlen im nächsten Jahr eine Rolle zu spielen. Zusätzlich ist ja ein politischer Wachwechsel in der Landesregierung Schleswig Holstein vollzogen worden, der den regierenden Parteien in Berlin ein Dorn im Auge ist.
Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein sollte mit den Windausweisungsflächen in Dithmarschen unterstützt werden und den Aufbau der Windenergie vorantreiben.

Veröffentlichung vom 15.09.2012 w. Softwareumstellung