Dez 192012
 

Windstrom-Informationen zur Strommenge geförderter EEG Windkraftanlagen

Für Interessierte Verbraucher, die mehr über das EEG erfahren wollen und Zahlen benötigen, halten wir die nachfolgende Energie Info des BDEW zum download verfügbar.

Informationen vom Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.v.
Erneuerbare Energien Fakten Grafiken vom 15.11.2011 Fassung vom 23.01.2012
Erneuerbare Energie und Fakten:

Um sich ein Bild zu verschaffen mit wie viel Gigawattstunden die einzelnen Bundesländer zur Energiewende beitragen, haben wir hier einen Auszug aus der Energie-Info vorgenommen.

Hier die Strommenge in Gigawattstunden:

Niedersachsen                      9162
Brandenburg                        6193
Sachsen Anhalt                   4891
Schleswig Holstein                4827
Nordrhein Westfalen             3664
Mecklenburg Vorpommern    2513
Rheinland Pfalz                    1644
Bayern                                 602
Baden Württemberg              550

Die Information des BDEW ist sehr gehaltvoll und aufschlussreich.

vom 06.10.2012 w. Softwareumstellung

Dez 192012
 

Mit Sauberer Energie will Indien die Straßen mit kleinen emissionsfreien Autos stauärmer und sauberer machen.
Die emissionsfreien Autos sollen mit Druckluft fahren. Druckluft wurde in unseren Regionen schon als Energiespeicher angeregt. Durch den erzeugten Windstrom soll die überschüssige nicht verbrauchte Elektrizität als Druckluft gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen werden.

Die Funktionsweise des „Druckluftmotors“ ist ähnlich wie ein Automotor. Die Druckluft „schießt“ in den Zylinder und bewegt dadurch den Kolben. Die Druckluft entzündet sich allerdings nicht.

Informationen finden Sie bei Tata Motors, Indien.

Tata Motors testet seinen Wagen „Air Pod“ und will diesen zur Serienreife bringen. Der Luftspeicherwagen soll Platz für drei bis vier Personen aufweisen. Die Reichweite des Luftspeichers soll im Straßenverkehr bis zu 150 bis 200 Kilometer mit einer Luftfüllung reichen. Getankt wird mit komprimierter Luft in einem Luftdruckspeicher. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde wäre dieses Auto auch eine Lösung für deutsche Stadtautos. Umweltzonen wären dann kein Problem mehr.

Nach Angaben des Herstellers sollen die Energiekosten bei ca. 50 Cent pro 100 Kilometer liegen. Die Schadstoffemissionen liegen bei „Null“. Natürlich ist es erforderlich, ein sehr leichtes Auto zu bauen. Jedes Kilogramm Auto und Zuladung kostet Luft und verkürzt die Reichweite. Die Kosten sollen nach heutigen Schätzungen zwischen 5000 und 7000 Dollar liegen.  Die 50Cent Energiekosten sollten hinterfragt werden. Und die Schadstoffemissionen für die Erzeugung der Druckluft sind nicht mit eingerechnet.

Die Betankung erfolgt durch Mehrstufige Kompressoren. Ein Aufbau der Infrastruktur wäre erforderlich. Alternativ soll ein tragbarer Kompressor im Auto mitgeführt werden. Die Ladung mit der Pressluft würde allerdings Stunden dauern.
Nach heutigen Erkenntnissen würde der Kompressor 65 Kilowattstunden benötigen um 95 Kubikmeter Luft mit einem Druck von 300 Bar  zu erzeugen.  Bei 25 Cent kw/h Strompreis wären das 16 Euro 25 Cent.  Hinzu kommt der geringere Wirkungsgrad von Druckluft.  Deutsche Wissenschaftler errechneten, dass aus 65 kw/h nur 13 kw/h nutzbare Energie entsteht. Man sollte besser den Windstrom in Batterien speichern und die Autos mit einem Elektromotor nutzen.

In Deutschland steht zukünftig ausreichend Windstrom zur Verfügung um Windenergie zu speichern. Leider fehlt es noch an Speicherkapazitäten. Diese gibt es weder auf dem Sektor der Luftdruckspeicherung noch auf dem Sektor der Batteriespeicherung.

Dez 192012
 

Windstromnachrichten aus der Nachbarschaft St. Michaelisdonn, Dithmarschen, Schleswig-Holstein zur Energiewende

Der weitere Ausbau der Windenergiegewinnung macht es erforderlich, eine bestehende 110 kV Leitung zwischen St. Michel und Marne zu erneuern. Dazu will die Eon Netz kurzfristig ausführlich die Bürger informieren.
Die bestehende 110kV Leitung zwischen den Umspannwerken Marne West und St. Michaelisdonn stößt an die Kapazitätsgrenze. Weitere  Windkraftanlagen sind in Planung und sollen in den nächsten Jahren errichtet werden.  Die neue Leitung soll auf der bestehenden Trasse ermittelt werden. Die 8 Kilometer lange Strecke wird bisher auf 22 Gittermasten geführt. Die neue Leitung soll höher gebaut und mit stärkeren Masten versehen werden. Die Erneuerung der Trasse für die Ausweitung der Windstromerzeugung soll voraussichtlich in 2014 beginnen. Die Bürgerinformationsveranstaltung findet am 27.09. in St. Michaelisdonn statt.

Wer an besonderen vertikalen Kleinwindkraftanlagen interessiert ist, meldet sich bei der PW Windstrom-Bioenergie UG.

 veröffentlicht am 26.09.2012 Softwareumstellung

Dez 192012
 

Hohen Besuch erhielt die Messe der Windindustrie in Husum durch Dänemarks Prinzen Joachim. Dieser lobte den Messestandort, denn in Nordfriesland wurde die erste Windmesse dieser Art vor mehr als 20 Jahren durchgeführt. Dänemark selbst, will den Anteil des Windstroms auf 50% bis 2020 verdoppeln. Die jüngere Generation lebt mit den Windkraftanlagen und es ist ganz natürlich, dass Windstrom produziert und direkt verbraucht wird.

Zur Windmesse präsentieren ca. 90 Nationen und 1100 Aussteller ihre Technologie der Windenergiegewinnung, sowie Zulieferer der Windindustrie. Es ist gewaltig, was die Windindustrie zu bieten hat und wie wichtig dieser Wirtschaftszweig für den Arbeitsmarkt und für die Beschäftigten Rund um die Erzeugung von Windstrom geworden ist. Zur Messe werden über 36.000 Besucher, hauptsächlich Fachpublikum der Windindustrie, erwartet.
Die Eröffnung wurde durch den Bundesumweltminister und von dem Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten durchgeführt. Es war zur guten Mine ein deutlicher Wettbewerb um die Windindustrie zu erkennen. Währen der Bundesumweltminister die Energiewende deutlich bremsen möchte, war vom Ministerpräsidenten ein deutliches pro für die Energiewende und für die Windindustrie zu erkennen.

Auf der Windmesse werden weitere industrielle technologische Entwicklungen für offshore Windkraftanlagen präsentiert. Die Windindustrie bietet Überlebensanzüge, Klettersteige mit Fußeinrastmöglichkeiten sowie Rettungsmöglichkeiten von offshore Windkraftanlagen an. Auch die kleine Windindustrie mit kleinen Windkraftanlagen war vertreten.

Diese für die Energiewende so wichtigen Kleinwindanlagen stehen zurzeit von den Politikern, Verbrauchern und der Industrie noch nicht im Vordergrund. Bei unserem Mittagessen erzählte uns ein Besucher, das endlich nach 2 Jahren alle Genehmigungen gegeben wurden und nun der Aufstellung einer kleinen Windkraftanlage nichts mehr im Wege stehe. Diese Planungszeit von über 2 Jahren ist für die Windindustrie und für den Investor unakzeptabel.

Während des Besuches trafen wir auf „Briefbeschwerer für den Schreibtisch“. Schrauben, die so dick wie kräftige Unterarme und ca. 25 kg wogen. „Diesen Briefbeschwerer wollten wir mitnehmen, aber wir konnten die Schraube nicht in unserer Informationsmappe unterbringen.“

Personaldienstleister suchen auf der Messe nach geeignetem Personal für die Windindustrie. Vom Wartungsspezialisten bis hin zum Projektierer sucht die Windindustrie händeringend qualifizierte Mitarbeiter. Am Samstag ist die Messe der Windindustrie zusätzlich mit einer Jobmesse verbunden, auf der qualifizierte zukünftige Mitarbeiter der Windindustrie ihre zukünftigen Arbeitgeber treffen.

Wer die nächste Husum Windenergy erleben möchte  „Auf zur Messe der Windindustrie in 2014“ in Husum.

Dez 192012
 

Eine Informationsente um Windstrom zu speichern?

Allgemeine Informationen lassen darauf schließen,dass Nachtspeicherheizungen weiterhin erlaubt sein sollen. Diese Informationen werden in den Nachrichten dementiert. Das Bundesbauministerium dementiert die entsprechenden medienberichte.
“ Es bleibt aber überlegenswert die Nachtspeicherheizungen nicht abzuschaffen, wenn keine anderen Stromspeicher vorhanden sind.“ Anmerkung der Redaktion

Zum Text:
Nachtspeicherheizungen sind in deutschen Wohnungen noch vielfach vertreten. Ursprünglich sollten die Nachtspeicherheizungen bis 2020 abgeschafft und dafür energiesparende andere Heizungsalternativen eingebaut werden. Doch jetzt können Wohnungsinhaber mit Nachtspeicheröfen die Investition in andere wärmeerzeugende Energieeinheiten verschieben.

Die Bundesministerien einigten sich, dass die Energieeinsparverordnung 2009 zum Teil gekippt wird. Mit der Energiewende und dem Ausbau der regenerativen Energien, wird speziell mehr Windstrom zur Verfügung stehen. Bis 2020 wird geschätzt, dass die doppelte Menge an erneuerbaren Energien, ein großer Anteil davon, Strom aus Wind, wird vorhanden sein. Windstrom steht gerade auch nachts zur Verfügung, wenn eine geringere Stromabnahme der Haushalte erfolgt. So sind die Nachtspeicherheizungen, die als Energiefresser verurteilt wurden, zu einer sinnvollen Ergänzung der Energiewende geworden. Natürlich nur solange, bis der Windstrom und andere erneuerbare Energien mit verschiedenen Methoden gespeichert werden.

So schnell ändern sich die Zeiten:
 „Zuerst Nachtspeicher flop, dann Nachtspeicher top“.

Veräöffentlichung vom 17.09.2012 w. Softwareumstellung

Dez 192012
 

Neue Generation von Kleinwindanlagen in Husum

Demnächst weitere Kleinwindanlagen der neuen Generation
Am 18. September startet die Windmesse, Husum Windenergy, Kleinwindanlagen-Hersteller sind präsent, und wird bis zum 22. September andauern. Die Windmesseleitung teilte mit, dass mit mehr als 36000 Besuchern aus 90 Ländern gerechnet werde. Ca.1.200 Unternehmen stellen auf der Messe aus und werden intensiver Kundenbeziehungen aufbauen. Seit über25 Jahren ist in Nordfriesland ein Treffpunkt der internationale Windenergie.

Auf der Windmesse sind auch einige Aussteller von Kleinwindanlagen vertreten, die ihre Lösungen im Bereich von 10 bis 100 Kilowatt Nennleistung anbieten. Gerade in Schleswig-Holstein ist es schwierig, solche Anlagen genehmigt zu bekommen. Unternehmen von Kleinwindanlagen haben es bisher im Bereich von Nordfriesland schwer, diese auch den Interessenten zu vermitteln. Die Kosten dieser Anlagen im Anschaffungspreis und in der Jahresleistung reichen noch nicht aus um eine Nachfrage zu entfachen. Es sind nicht nur die Kosten, sondern auch das Genehmigungsverfahren für Kleinwindanlagen.

Kleinwindanlagen sind zwar leiser als Großwindanlagen, erreichen aber durch die geringere Höhe der Anlagen nicht die gewünschte Effektivität. Einige der Firmen, die seit Jahrzehnten besondere Lösungen für Großwindanlagen entwickeln, bieten mittlerweile auch Erzeugnisse wie Generatoren und Pitchmotoren als Zulieferer für Kleinwindanlagen an.

Auch die Zukunft der sauberen regenerativen Energien liegt in der intensiven Gewinnung und Nutzung im Bereich des Windstroms. Diesen Windstrom für Erzeuger selbst nutzbar zu machen ist ein Ziel für Kleinwindanlagen. Mittlerweile sind auch Generatoren für Kleinwindanlagen entwickelt, die leistungsfähiger und den Kleinwindanlagen angepasst werden sowie langlebige Komponenten enthalten.

Kleinwindanlagen können die zukünftige Richtung zur Erzeugung von Windstrom angeben. Kleine Windkraftanlagen der nächsten Generation, als vertikale Kleinwindanlagen können für viele Erzeuger von Windstrom den Durchbruch bei der Ersparnis von Energiekosten bringen.

Viele Interessenten der Windenergie wollen den selbst erzeugten Eigenstrom nutzen und in das elektrische Netz des Hauses eingespeist wird. Gerade die Landwirtschaft, das produzierende Gewerbe und auch private Haushalten profitieren von neuen Entwicklungen bei Kleinwindanlagen. Der überschüssige Windstrom wird beispielsweise in das öffentliche Versorgungsnetz des zuständigen Energieversorgers eingespeist.

Wir hoffen, in den nächsten Monaten Lösungen für die Verbraucher präsentieren zu können, in dem aus den Kleinwindanlagen effektiv Windstrom erzeugt und auch effektiv in der Landwirtschaft, für Handel und Gewerbe und im produzierenden Gewerbe genutzt werden kann.

Wir wünschen der Messe in Husum, Nordfriesland, einen guten Erfolg.

 Veröffentlichung vom 16.09.2012 w. Softwareumstellung

Dez 192012
 

Regionalplan für Windenergie findet Zustimmung

Der Kreistag in Dithmarschen hat den Entwurf für den Regionalplan IV zur Stellungnahme und Anmeldung von Windausweisflächen an das Land Schleswig-Holstein genehmigt.

In Dithmarschen stehen insgesamt für ausgewiesene und angemeldete Windausweisungsflächen für die Errichtung von Windregionen 3,13 Prozent der Kreisflächen zur Verfügung. Das entspricht einer Windausweisungsfläche für die Nutzung der Windenergie in Dithmarschen von nahezu 4.400 ha Kreisfläche.

Damit unterstützt Dithmarschen das Land Schleswig-Holstein dem Ziel nahezukommen, weitere 1,5% der Landesfläche für die Windenergienutzung zur Verfügung zu stellen.

Dem Kreis Dithmarschen steht vermutlich eine Verbesserung der Arbeitsmarktsituation bevor. Viele Politiker gehen davon aus, dass weitere Arbeitsplätze im Bereich der Windenergie in Dithmarschen geschaffen werden. Positiv kann zusätzlich vermerkt werden, dass im Laufe der Jahre die Einnahmesituation der Gemeinden und des Kreises Dithmarschen sich deutlich verbessern wird. Viele Windenergieanlagen der heutigen Generation produzieren ertragreicher als die aufgestellten Windenergieanlagen vor 10 oder vor 15 Jahren.

Die Steuereinnahmen aus der Gewerbesteuer dürften für die Gemeinden erheblich steigen. Windenergie kommt dadurch nicht nur den Betreibern der Windenergieanlagen, sondern auch den Kommunen und den Bürgern zu gute. Vielen Abgeordneten des Kreistages Dithmarschen ging die Zustimmung zum Regionalplan Windenergie nicht weit genug. Es hätten weitere Windausweisflächen und Ausnahmen genehmigt werden sollen. Außerdem wurde Kritik an der Beteiligung der Bürger an den Bürgerwindparks geübt. Dort können sich nur diejenigen beteiligen, die ausreichend Vermögen zur Investition aufbringen können, oder direkt in der Nähe einer Windenergieanlage wohnen, die eine Windbeteiligung ermöglicht.

Dieser Regionalplan IV für die Windenergie in der Region Dithmarschen ist eine große Chance die Zukunft besser zu gestalten und den Bürgern einen Mehrwert in der Region zu bieten.

Einige regionale Politiker waren lange Zeit gegen Windenergieanlagen. Es hat lange gedauert, bis deren Wirtschafskraft für die Kommunen erkannt wurde. Die Ausweitung der Windenergie stellt die Planer vor einer optischen und windstromnetzfähigen Herausforderung. Kleine Windenergieanlagen und deren Genehmigungsverfahren sowie eine Revision des Windenergieerlasses für Kleinwindanlagen wurden bisher nicht thematisiert. Gerade mit den kleinen Windenergieanlagen steht eine persönliche Nutzung der Windenergie, Erzeugung von Windstrom und der Verbrauch des Windstroms jedermann zur Verfügung. Dann wären die Beteiligungen an Bürgerwindparks nicht mehr so negativ belastet. Jeder kann die Energie aus Wind nutzen.

Auf der bundespolitischen Ebene will das Umweltministerium, auch auf Forderungen der EU, die ursprünglich geforderte unverzügliche Ausweisung von Windeignungsflächen und den Ausbau der Windenergie bremsen. Dabei scheinen auch bereits die Bundestagswahlen im nächsten Jahr eine Rolle zu spielen. Zusätzlich ist ja ein politischer Wachwechsel in der Landesregierung Schleswig Holstein vollzogen worden, der den regierenden Parteien in Berlin ein Dorn im Auge ist.
Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein sollte mit den Windausweisungsflächen in Dithmarschen unterstützt werden und den Aufbau der Windenergie vorantreiben.

Veröffentlichung vom 15.09.2012 w. Softwareumstellung

Dez 192012
 

Kleine Windkraftanlage und kleiner Mühlentag in Dithmarschen

Im Süderholmer Moor, Nähe Heide, wird am 16.September 2012 ein kleiner Mühlentag stattfinden. Die Windmühle ist eine Entwässerungsmühle und wurde von vielen fleißigen Helfern gebaut. Der Weg zum Veranstaltungsort wird regional ausgeschildert.

Regelmäßig wird in Schleswig-Holstein ein Mühlentag veranstaltet und findet am Pfingstmontag in jedem Jahr statt. In Süderholm wurde der Mühlentag mit der Einweihung der Entwässerungsmühle begonnen und der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Landrat des Kreises Dithmarschen, Dr. Klimant, durfte die offizielle Inbetriebnahme vollziehen.

Der Dithmarscher Mühlentag im Süderholmer Moor ist etwas Besonderes.
Zur Entwässerung von Moorlandschaften wurden vor vielen Jahren kleine Windmühlen, kleine Windkraftanlagen eingesetzt, die das Moor entwässern oder sogar eine Trockenlegung erzielen sollten. Seit den 50er Jahren wird kein Torf mehr abgebaut. Alle Windmühlen verschwanden mit der Zeit. Über Jahrzehnte wurden mit Hilfe dieser kleinen Windkraftanlagen gute Entwässerungshilfen geleistet

Die Windmühle in Süderholm ist für eine Torfstichentwässerungsschnecke vorgesehen. Diese Torfstichentwässerungsschnecke soll bei gutem Wind in Betrieb genommen werden. Diese wurde benötigt, um nachgelaufenes Grundwasser aus der Grube, in der der Torfstecher am Vortag gearbeitet hat, zu entfernen. Erst dann konnte die Arbeit des Torfstechens wieder aufgenommen werden.

Genießen Sie den Tag bei der Entwässerungsmühle und informieren Sie sich über die Historie der kleinen Windkraftanlagen.

Vielleicht arbeiten die kleinen Windkraftanlagen in Dithmarschen auch bald für ihre Entlastung im Geldbeutel. Landwirtschaft und Gewerbe sowie auch Privatpersonen können in Dithmarschen mit Hilfe kleiner Windkraftanlagen bald viel Windstrom erzeugen und selbst verbrauchen.

Wir wünschen viel Spaß bei dem Besuch der kleinen Windkraftanlage

Veröffentlicht am 15.09.2012

 

andere Infos
Zitate-Redewendungen.de

Dez 182012
 

Nordsee Windstrom wird teuer

Die Netzbetreiber und Windparkbetreiber scheinen gravierende Probleme zu haben, um den Anschluss der Energieversorgungsnetze für den Ostsee und Nordsee-Windstrom zu gewährleisten.

Jetzt sollen die Stromverbraucher für die Anschlussprobleme im Offshore Bereich von Ostsee und Nordsee Windstrom haften. Die Bundesregierung sieht eine Belastung der Verbraucher von 0,25 Cent pro kw/h vor.

Damit nicht genug!
Energieintensive Betriebe mit einem Jahresverbrauch von mehr als einer Million kw/h werden in der Haftung begünstigt. Statt 0,25 Cent je kw/h sollen sie nur 0,05 Cent je kw/h zahlen.

Es wundert die Stromverbraucher jedoch, dass von Beginn an die Verantwortlichkeit für Fehler sofort auf die Verbraucher umgelegt werden, noch bevor ein Verbraucher Fehler erkennen kann oder die Haftung  genau spezifiziert wird.

Die Verbraucher sind aber nicht gefragt worden! Wie kann so etwas in unserer Demokratie möglich sein?

Nordsee Windstrom wird von der Lobby beherrscht

Die Partei der Grünen und Greenpeace werfen der Regierung eine einseitige Umwälzung von nicht geplanten Extrakosten auf die Stromverbraucher vor. Die Regierung wird in diesem Bereich von der Stromlobby eindeutig beherrscht. Die Verzögerungstaktik der Energieversorger hat gewirkt .Bleibt doch die Frage: „Wer streicht die Gewinne ein und wer bezahlt für das Risiko?“ Risiken gehen die Betreiber ein, die den Windstrom in der Nordsee oder in der Ostsee produzieren wollen.

Die den Bürgern aufgepfropfte Energiewende kommt den Stromverbrauchern teuer zu stehen. Der Windstrom der Nordsee und der Ostsee wird durch diese politischen Schachzüge teurer und unkalkulierbarer.

Kein Politiker haftet für diesen Kabinettshaftungsbeschluss.

Jeder Stromverbraucher haftet für die Fehler der Politiker und für die Fehler der Energiekonzerne und der Versorgungsnetzbetreiber.

Windstrom aus der Nordsee und aus der Ostsee soll bezahlbar bleiben!

Industrie, Handel und Gewerbe, Landwirtschaftliche Betriebe und Privathaushalte sollen ihren selbst erzeugten Windstrom als Eigenstrom auch selbst verbrauchen.

Blogübertrag Veröffentlichung vom 10.09.2012

Testlink, bitte nicht klicken